Unser Garten ein Paradies für Mensch und Tier

„Ein Stück Land zu besitzen, es mit der Hacke zu bearbeiten, Samen auszusäen und deren Erneuerung des Lebens zu beobachten – dies ist die befriedigendste Sache, die ein Mensch tun kann.“

Ein wahres Gartenerlebnis in der Ungargasse 4

Unser großes Ziel ist es, ein Gleichgewicht von Schädlingen und Nützlingen zu schaffen, wie es Mutter Natur vorzeigt, mit allen ihren Höhen und Tiefen.
Um das zu stemmen versuchen wir unsere Gärten, Hochbeete und Obstanlagen so nach dem Motto „Von der Natur, mit der Natur“ zu bewirtschaften.

Unser Garten - Unsere Philosophie

Vorab möchten wir sagen, dass wir unseren Garten nach den Richtlinien von „Natur im Garten“ gestalten und bewirtschaften.
Wir nehmen keinen Torf, keine chemischen Pflanzenschutzmittel und keine mineralischen Dünger, das sind die Hauptkriterien für „Natur im Garten“. Wir bieten zahlreichen Insekten, Vögeln und Kleintieren Unterschlupf. Wir gießen mit Regenwasser, mulchen unsere Beete und arbeiten mit Stärkungsmittel, Tees und Jauchen.

Unser Garten ist voll im Wachstum, wir haben unser Haus 2017 gekauft. Die ersten drei Jahre war der Garten zweitrangig, aber schön langsam ist er im Wachsen.
Wir haben vier Hochbeete mit ca. 20m², ein Kräuterhochbeet mit 3m² und ca. 100m² Gartenfläche, die wahlweise mit verschiedensten Gemüsearten und Sorten bepflanzt werden.
Himbeeren und Spargel sind Dauergäste im Gemüsegarten.

Wir haben noch einige alte Zwetschgenbäume, Walnussbäume und eine neu angelegte Streuobstwiese mit Apfel, Birnen, Marillen, Pfirsiche, Nektarinen, Mispeln, Weichseln, Holunder, Kriecherl, Birnenquitte, Kirschen, Nektarille (Kreuzung zwischen Nektarine und Marille, außerdem Maibeeren, Brombeeren und Ribisel. Als Abgrenzung zur Nachbarwiese haben wir eine bunte Sträucherhecke als Bienen- und Vogelnährgehölz gepflanzt, aber nicht alles ist für die Tiere, einiges wird auch verarbeitet und kommt in unsere Speis.

Ein Garten ist wie Marathon, Du musst immer dranbleiben, immer arbeiten.
Ein Biogarten ist dagegen ein Ironman 70.3.!

Wir starten unseren Rundgang

Nun laden wir Euch herzlich ein, mit uns auf eine Entdeckungsreise durch unseren Garten zu gehen. Lassen wir uns gemeinsam die Vielfalt und Schönheit unserer Pflanzenwelt erkunden und die harmonische Balance zwischen Schädlingen und Nützlingen erleben, die wir mit viel Liebe und Hingabe geschaffen haben.

Als erstes beginnen wir mit der Sträucherhecke an der Straße, der Ungargasse,
hier befindet sich eine gemischte Blütensträucher-Hecke, die die Straße säumt und in den warmen Monaten ein wahres Farbenspiel entfaltet. Die Hecke ist eine lebendige Begrenzung aus verschiedenen Blütensträuchern wie Zier-Quitte, Schneeforsythie, Mönchspfeffer, roter japanischer Schlitzahorn, Erdbeer-Jasmin, etc., die eine vielfältige und wechselnde Kulisse bieten. Darunter findet man Forsythien, deren gelbe Blüten den Frühling einläuten, und persischer Zwerg-Flieder und Sommerflieder, dessen violette Duftwolken die Sommerluft erfüllen. Auch Gladiolen sind zu finden, die in einer Palette von Violett, Rosa und Weiß blühen. Nicht zu vergessen ist der echte Sonnenhut, die Akeleien, die Schwertlilien, Silberkerzen, Nachtkerzen und einige Kräuter, die ihren Duft noch zusätzlich verströmen.

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Mönchspfeffer
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Pfingstrose
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Schnee-Forsythie
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Wegwarte

Von der Blütenhecke zu unserm Gemüse Garten.

Es finden sich einige Hochbeete und einige Beete, die nach der No-Dig -Methode angelegt sind.
No-Dig heißt aus dem Englischen übersetzt ohne Pflug, ohne umgraben ein Gemüsebeet zu bearbeiten. Es macht die Gartenarbeit etwas leichter und ist schonend für den Boden, da die Bodenlebewesen bleiben, wo sie hingehören, und ihrer Bestimmung nachkommen können, ohne dass sie dauernd gestört werden.
Dies fördert den Aufbau der Humusschicht und erhöht den Ertrag. Das alles wirkt sich auf die Vitalität und Gesundheit des Gemüses aus. Dadurch haben auch Schaderreger weniger die Chance in die Pflanze einzudringen und sie zu schädigen.

Natürlich spielt die natürliche Düngung auch eine gewisse Rolle, Kompost, aber auch organische Dünger, ob flüssig oder granuliert, stehen bei uns auf der Tagesordnung.
Wir verwenden auch gelegentlich Pflanzenschutzmittel bei sehr hartnäckigen Schädlingen, wie z.B. den Wollläusen oder den jetzt so stark verbreiteten Reiswanzen. Dies sind immer Mittel, die für den Ökologischen Landbau zugelassen sind. Alle diese Präparate sind auf Neem-Basis oder auf Rapsöl-Basis, die den Nützlingen nicht schadet.
Eine ganz großes Kapitel im Gemüsegarten sind die Stärkungsmittel, wie Schachtelhalm-Tee, Knoblauch-Tee und vieles mehr.

Unser Obstgarten

Unser Obstgarten ist nicht ein Teil unseres Grundstücks, sondern er ist auf das gesamte Grundstück verteilt.
Er ist ein wahres Paradies für Liebhaber von Früchten aller Art. Die Himbeerhecke befindet sich direkt beim Gemüsegarten, während die Brombeerhecke am oberen Teil der gemischten Sträucherhecke thront. Daneben wachsen saftige Ribisel, und nicht weit entfernt erstreckt sich die Streuobstwiese mit einer Vielzahl von Obstbäumen. Hier findest du Marillen, Quitten, Kirschen, Weichseln, Mirabellen, Pfirsiche, Nashi sowie verschiedene Apfel- und Birnensorten.

Doch das ist noch nicht alles, unsere Wildobsthecke ist ein wahres Highlight mit Zieräpfeln, Mispeln, Felsenbirnen, Hartriegel, Wildrosen Schlehdorn und vielen weiteren Bienennährgehölzen wie Saalweide und Dirndlstrauch. Es ist ein buntes Sammelsurium an verschiedenen Arten und Sorten, das alle Geschmacksrichtungen für die Artenvielfalt an Insekten und Tieren abdeckt.

Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir durch unserem Obstgarten spazieren und die Vielfalt der Früchte bewundern, er ist ein Ort der Ruhe und des Genusses.

Unser Zier- und Naturgarten.

Wie bei allen anderen Teilen unseres Grundstücks schauen wir auch da auf die naturnahe Gestaltung.
Hier schließen wir einen guten Kompromiss zwischen Nutzen und Zierde, wir haben das Glück, ein sehr geräumiges Grundstück unser Eigen zu nennen.
Darum haben wir auch einzelne Sträucher, die für Bienen und Co. nicht von Bedeutung sind sondern nur einen Zierwert haben und daneben wieder Pflanzen wie die Brennnessel, diese sind einerseits Futterpflanzen für Schmetterlinge und andere Insekten, andererseits verwenden wir die Brennnesselsamen getrocknet als heimisches Superfood, denn sie haben tolle Inhaltsstoffe .

Ich nenne ihn „Unseren Hybridgarten“, das ist für mich einfach eine passende Beschreibung.

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